TMF begrüßt Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zu Biobanken
AG Biomaterialbanken der TMF nimmt Stellung zu den Ausführungen des Deutschen Ethikrates
15.06.2010. In ihrer heutigen Sitzung hat die Arbeitsgruppe Biomaterialbanken (AG BMB) der TMF eine Kurzstellungnahme zu den Ausführungen des Deutschen Ethikrates zum Thema „Humanbiobanken für die Forschung“ verabschiedet. Darin begrüßt die AG BMB einhellig, dass der Deutsche Ethikrat sich erneut ausgiebig mit den Fragestellungen rund um Biobanken für die medizinische Forschung befasst hat. Die in der TMF zusammengeschlossenen Wissenschaftler und Biobank-Betreiber befürworten die Intention des Ethikrates, das bisherige Konzept der individuellen Einwilligung der Spender durch flankierende Vertrauensschutzmaßnahmen seitens der Biobanken zu ergänzen, um so gleichermaßen den Spenderschutz zu stärken und die Rahmenbedingungen für die medizinische Forschung zu verbessern.

 
TMF bleibt TMF – Mitgliederversammlung verabschiedet neuen Namen
Vorstand im Amt bestätigt – Prof. Marcella Rietschel neu hinzugewählt
07.05.2010. Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. – so lautet künftig die Auflösung des seit vielen Jahren eingeführten Kürzels TMF e.V. "Die bisherige Bezeichnung 'Telematikplattform' war irreführend und nicht mehr zeitgemäß; sie spiegelte nicht das eigentliche Spektrum der Themen und Aufgaben der TMF wider", erklärte Professor Dr. Ulrich R. Fölsch, der langjährige Vorsitzende der TMF. Die Mitgliederversammlung der TMF verabschiedete den neuen Namen zusammen mit einer Überarbeitung der Satzung am 16. April 2010 im Rahmen des TMF-Jahreskongresses in München.

 
Biobanken-Register der TMF sorgt für Transparenz und bessere Ressourcen-Nutzung
Start des Registers wurde beim Jahreskongress der TMF in München bekannt gegeben
16.04.2010. Transparenz und eine bessere Nutzung von Ressourcen – das sind die vorrangigen Ziele des Nationalen Biobanken-Registers, dessen Aufbau jetzt startet. „Das Register wird dazu beitragen, die deutschen Biobanken national wie international besser sichtbar zu machen und wird die Forscher dabei unterstützen, gemeinsam Qualitätsstandards für Biobanken zu entwickeln“, erläuterte Projektleiter Dr. Dr. Michael Kiehntopf vom Universitätsklinikum Jena beim 2. TMF-Jahreskongress 2010 in München.

 
Biobanken und IT-Infrastruktur für medizinische Forschung Schwerpunktthemen des 2. TMF-Jahreskongresses 2010
Diskussion über die künftige Zusammenarbeit der Forschungsnetze und der Nationalen Zentren für die Gesundheitsforschung neu ins Programm aufgenommen
31.03.2010. "Biobanken" und "IT-Infrastruktur für die vernetzte medizinische Forschung" sind die Schwerpunktthemen des zweiten Jahreskongresses der TMF, der am 15. und 16. April 2010 in München stattfindet. Der diesjährige Kongress widmet sich damit zwei für die Forschergemeinschaft aktuell hoch relevanten Themenbereichen, zu denen die TMF umfassende Konzepte und Lösungen bereitstellt. Auch die künftige Zusammenarbeit der medizinischen Forschungsverbünde mit den derzeit neu entstehenden Nationalen Zentren für die Gesundheitsforschung wird Gegenstand des fachlichen Austauschs sein.

 
Biobanken im Kampf gegen Krebs unentbehrlich
TMF hält Lösungen für Aufbau und Betrieb von Biomaterialbanken bereit
01.03.2010. Der Deutsche Krebskongress 2010, der am vergangenen Wochenende in Berlin zu Ende ging, zeigte eindrucksvoll die Fortschritte in der Krebsforschung, die durch die Entschlüsselung des menschlichen Genoms und die Erforschung von Tumorgenomen möglich werden. Biobanken sind hierfür eine unverzichtbare Infrastruktur.

 
Neue Wirkmechanismen gegen Grippe- und andere Viren
Internationaler Workshop in Berlin zeigt die gesundheitspolitische Bedeutung viraler Atemwegserkrankungen
12.10.2009. Herbst und Winter stehen vor der Tür. Damit rücken auch die Erreger von Atemwegserkrankungen und ihre Bekämpfung wieder in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. „Neben unangenehmen Schnupfenviren sind es vor allem die aggressiveren viralen Erreger des Respirationstraktes wie das 2002 neu aufgetretene SARS-assoziierte Coronavirus oder die aktuellen H1N1-Influenza-Viren, die die Forschung in Trab halten“, berichtete der Koordinator des FluResearchNet Prof. Dr. Stephan Ludwig zum Auftakt des Internationalen Workshops „Neue Strategien zur Bekämpfung respiratorischer Viruserkrankungen“, der am 12. Oktober 2009 in Berlin begann. Ein großes Problem seien insbesondere zunehmende Resistenzen der Erreger auf die – ohnehin nicht sehr zahlreichen – verfügbaren Medikamente.

 
Gemeinsam gegen Seuchen, die von Tieren stammen: Mehr als 200 Wissenschaftler kommen in Berlin zusammen
Das Nationale Symposium für Zoonosenforschung trifft den Bedarf der Forscher und schlägt einen Bogen über Themen und Institutionen hinweg
07.10.2009. Schweinegrippe, SARS, Salmonellenvergiftungen: Um Infektionskrankheiten, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden, wirksam vermeiden und bekämpfen zu können, müssen die verschiedenen beteiligten Forscher aus Human- und Veterinärmedizin intensiv und noch enger als bisher zusammenarbeiten. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass mehr als 200 Wissenschaftler die Gelegenheit nutzen, beim Nationalen Symposium für Zoonosenforschung den wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zu pflegen und zu intensivieren.“ Dies betonte Dr. Gabriele Hausdorf, Referatsleiterin Gesundheitsforschung im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in ihrem Grußwort an die Teilnehmer des Symposiums, das am 7. Oktober 2009 in Berlin begann.

 
HealthGrid 2009 – Geld verdienen mit Grid-Computing in der Medizin
TMF richtet internationale Konferenz aus
29.06.2009. Um die Entwicklung von Geschäftsmodellen und praktischen Anwendungen aus den bisherigen Modellversuchen der Grid-Technologie geht es bei der diesjährigen HealthGrid Konferenz, die heute in Berlin beginnt. Bis zum 1. Juli werden im dbb-Forum an der Friedrichstraße internationale Experten zusammenkommen, um sich über Schlüsseltechnologien, Anwendungen und die Zukunft von Grid-Computing in der Medizin auszutauschen.

 
„Die Neue Grippe hat uns nicht kalt erwischt“
RKI-Präsident lobt Grippeverbundforschung in Deutschland
22.06.2009. Im Juni 2009 hob die WHO die Pandemie-Warnstufe für die Neue Grippe (H1N1) von 5 auf 6 an. Diese Entwicklung zeigt, dass Grippeviren immer noch eine kaum berechenbare und sehr ernst zu nehmende Bedrohung für den Menschen darstellen. Mit Bezug auf diesen aktuellen Anlass betonte Professor Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts, die Wichtigkeit der interdisziplinär vernetzten Zusammenarbeit in der Grippeforschung.

 
Online-EKG-Befund statt Warten auf Arzttermine
Call for Papers zur TELEMED 2009 am 1./2. Oktober 2009 in Berlin eröffnet
05.05.2009. Unter welchen Voraussetzungen telemedizinische Services medizinisch, technisch und ökonomisch sinnvoll sind und wie sie in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen werden können, ist das Schwerpunktthema der 14. TELEMED-Fachtagung, am 1. und 2. Oktober 2009 in Berlin. Der CALL FOR PAPERS ist eröffnet. Beiträge können bis zum 21. Juni 2009 eingereicht werden.

 
Vogelgrippe, Schweinegrippe – und was danach kommt
Nationale Forschungsplattform für Zoonosen: Gemeinsam forschen, um gegen neue Erreger-Varianten gewappnet zu sein
28.04.2008. Eben noch schauten alle wie gebannt auf die Vogelgrippe, da taucht wie aus dem Nichts ein neuer gefährlicher Grippeerreger auf und treibt sein Unwesen: In Mexiko hat ein Influenza-Erreger vom Subtyp H1N1 bereits über 100 Menschenleben gefordert und breitet sich nun in die USA und nach Kanada aus. Auch in Spanien wurde ein erster Verdachtsfall bereits bestätigt. „Dieser Fall zeigt deutlich, dass man bei der Influenza nie vorhersehen kann, was als nächstes passieren wird“, betont Prof. Dr. Stephan Ludwig, einer der drei Koordinatoren der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen, die Anfang 2009 ihre Arbeit aufgenommen hat.

 
Frischer Wind in den Segeln der TELEMED
Deutschlands führende Fachtagung zur Gesundheitstelematik und Telemedizin richtet sich neu aus: Neben einem jährlichen Überblick zum aktuellen Stand in der Telemedizin wird sich die TELEMED künftig jedes Jahr einem speziellen Schwerpunktthema widmen.
26.03.2009. In Zukunft werden der Berufsverband für Medizininformatiker (BVMI), die Telematikplattform für medizinische Forschungsnetze (TMF) e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitstelematik (DGG) in gemeinsamer Trägerschaft die TELEMED ausrichten. Dr. Carl Dujat, Präsident des BVMI, PD Dr. Günter Steyer, Vorsitzender der DGG, und Sebastian C. Semler, wissenschaftlicher Geschäftsführer der TMF, wollen damit die TELEMED inhaltlich weiterentwickeln sowie finanziell und organisatorisch absichern.

 
Ärzte, Wissenschaftler, IT-Spezialisten, Biometriker, Versorgungsforscher … diskutieren übergreifende Lösungen
Kongress für die medizinische Verbundforschung am 1./2. April 2009 in Bochum
13.03.2009. Ärzte, Wissenschaftler, IT-Spezialisten, Biometriker und Vertreter weiterer Berufsgruppen der medizinischen Verbundforschung kommen am 1. und 2. April 2009 an der Ruhruniversität St. Josef Hospital Bochum zum Jahreskongress der Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) e.V. zusammen. Ziel des Kongresses ist, den Austausch der Forscher untereinander, der zu den Kernanliegen der TMF gehört, weiter zu intensivieren und über die bestehenden Gruppierungen hinweg auszuweiten.

 
TMF veröffentlicht Empfehlungen zur verwertungsrechtlichen Praxis in Forschungsnetzen
Rechtsgutachten und Musterverträge zur Wertschöpfung beim Datenaustausch zwischen medizinischer Versorgung und Forschung
22.01.2009. Forscher und Ärzte sollen zusammenarbeiten – Forscher und Ärzte wollen zusammenarbeiten. Wem aber gehört das Ergebnis? Gerade in Forschungsnetzwerken, in denen im Rahmen der Patientenversorgung Daten gesammelt und – in vielen Stufen mit zahlreichen Beteiligten – aufbereitet, verarbeitet und ausgewertet werden, ist der Wert der Ergebnisse und der einzelnen Arbeitsschritte häufig schwer auszumachen. In ihrer Schriftenreihe hat die TMF jetzt ein Rechtsgutachten – samt darauf basierender Musterverträge – veröffentlicht, in dem rechtliche Fragen der Wertschöpfung beim Datenaustausch zwischen Versorgung und Forschung geklärt werden.

 
Verteilt ablegen und verschlüsseln
TMF-Workshop "ID-Management" über den sicheren Umgang mit hoch sensiblen Daten
26.11.2008. Die TMF veranstaltet am 15. Dezember 2008 in Berlin einen öffentlichen Workshop zum Management von Patienten-IDs in der medizinischen Forschung.

 
Entwicklung von Medizinprodukten in der Verbundforschung
Spezial-Workshop auf der Medica Media 2008
14.11.2008. Mit einem Workshop auf der Medica Media zeigt die Arbeitsgruppe Medizintechnik der TMF, wie medizintechnische Forschungsverbünde unter den aktuellen Rahmenbedingungen Medizinprodukte entwickeln.

 
Infektionskrankheiten aus der Tierwelt vermeiden und bekämpfen – Forscher bündeln Aktivitäten und Information
Nationale Forschungsplattform für Zoonosen startet
14.10.2008. Auf Initiative und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nimmt die „Nationale Forschungsplattform für Zoonosen“ nun ihre Arbeit auf. Sie wird die Forschungsaktivitäten zu Infektionskrankheiten zusammenführen, bei denen die Erreger zwischen Tier und Mensch übertragen werden – so genannte Zoonosen.

 
Erreger aus der Tierwelt: Gefahr zoonotischer Infektionskrankheiten nimmt zu
Experten aus Veterinärmedizin, Humanmedizin und Grundlagenforschung intensivieren die Zusammenarbeit
11.09.2008. Die Bedeutung von übertragbaren Krankheiten nimmt in den letzten Jahren auch in den Industrieländern wieder zu. Dabei spielen Zoonosen als Krankheitserreger, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können, eine große und wachsende Rolle. Um Gefahren frühzeitig zu erkennen und bekämpfen zu können, ist eine enge Zusammenarbeit von Veterinär- und Humanmedizin in Verbindung mit einer starken Grundlagenforschung unerlässlich. Darauf wiesen Experten aus neun Verbünden zur Zoonosen-Forschung in einem Experten-Gespräch der TMF am 9. September 2008 in Berlin hin.
